Anforderungen an den Handel durch ENplus

 

Um die ENplus-Zertifizierung zu erhalten, müssen die technischen Einrichtungen und Betriebsabläufe von Pellethändlern u.a. folgende Anforderungen erfüllen.

  • Geeignete technische Einrichtungen (regelmäßige Überprüfung der Funktion)
  • Ausschluss von Verunreinigung und Wasseraufnahme
  • Keine Vermischung von Pellets unterschiedlicher Qualitäten
  • Sichtprüfung nach Reparatur- und Wartungsarbeiten sowie nach der Beseitigung von Mängeln
  • Absieben des Feinteils im letzten Lager vor der Auslieferung
  • Regelmäßige Schulung der Mitarbeiter
  • Entnahme und Aufbewahrung von Rückstellproben
  • Geeichtes On-Board-Wiegesystem bei Silofahrzeugen
  • Vorrichtung zum Absaugen der Einblasluft an Silofahrzeugen
  • Begutachtung und ggf. Dokumentation des Lagerzustands
  • Nachvollziehbare Dokumentation von Warenein- und -ausgang

Ein ENplus-Pellethändler muss in seinem Unternehmen einen Qualitätsbeauftragten einsetzen, der für die Eigenkontrolle und Dokumentation der Pellets und der dazugehörenden Betriebsmittel verantwortlich ist.
Der Qualitätsbeauftragte und Fahrer mit Kundenkontakt müssen auch externe Fortbildung nachweisen.

Beim Handel ist die Werksüberwachung durch die Inspektionsstelle alle drei Jahre erforderlich. Auch das Zertifikat hat eine Gültigkeitsdauer von drei Jahren. In den Jahren ohne Werksüberwachung findet allerdings ein telefonisches Audit statt.

Die Abfüllung von Sackware geschieht in der Regel bei den Produzenten. Doch verantwortlich für die korrekte Beschriftung der Säcke können auch Händler sein, wenn sie ihre Marke bei den Produzenten abfüllen lassen. Daher betrifft auch den Handel das zusammenfassende Infoblatt zur Beschriftung von Pelletsäcken (pdf, 95 kB)